3GLTE – Auf dem Weg in eine neue Funkära

UMTS oder auch 3G genannt ist einer der Standards der dritten Generation für Mobilfunk. Ursprünglich hatte das ETSI (Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen) UMTS standardisiert, heute wird es von dem 3rd Generation Partnership Project (3GPP) gepflegt. Die Forschung und Entwicklung geht parallel weiter und so wurde auch 3G modifiziert: HSDPA etwa steigert die maximal mögliche Empfangs-Datenrate (Downlink). Für die Sende-Datenrate ist mit HSUPA eine vergleichbare Technik verfügbar.

Den Übergang von 3G (UMTS) zu 4G definiert das 3G-LTE. LTE steht dabei für „Long Term Evolution“. Dies ist die Basistechnologie, die zu 4G weiterentwickelt wird. Der Standard ist aber von vornherein so ausgelegt, dass er erweiterbar und skalierbar in Bezug auf belegte Frequenzressourcen (Bandbreite) und die Anzahl der Antennen ist. Die zukünftige Entwicklung (LTE-A = advanced) wird es ermöglichen, die Bandbreite und die Anzahl von Antennen zu erhöhen.

Eingesetzt wird der verbesserte Mobilfunkstandard zur mobilen Übertragung von IP-Daten für den mobilen Internetzugriff insbesondere in Gegenden mit schlechter DSL-Versorgung. Außerdem ist LTE für die Übertragung von Sprachdiensten (VoIP) und Videotelefonie sowie für Online-Spiele geeignet, da die Latenzzeiten relativ gering sind und es somit keine großen Verzögerungen gibt.